I make you feel better

von stürmen, weltreisen und bewegten zeiten.. oder.. der etwas andere monatsrücklick..

das jahr 2007 hatte einen ganz besonders bewegten anfang und ich bin gespannt obs überhaupt irgendeine steigerung des ganzen geben kann.. ich denke eher nicht.. von london über warschau bis wien war irgendwie alles dabei, aber mal langsam, alles der reihe nach..

lange geplant war eine reise mitte jänner nach london, geburtstagsfeier der allerliebsten freundin inklusive söhne konzert am selbigen tag, könnte es was schöneres geben? aber angesicht diverser privaten ereignisse, sowie einer mehr als lästigen flug und tunnelangst, hatte ich die mission london aber erstmal auf eis gelegt um mich dann gänzlichst spontan eine woche davor doch noch dafür auszusprechen..

tja.. wie kommt man denn nun so ganz ohne flieger oder unterirdische ultraschnellbahn nach london?? rischtisch.. eigentlich gar nüscht lol.. scheinbar scheint es heutzutage ganz unüblich geworden zu sein, auf modernen krimskrams zu verzichten und frau darf sich erstmal wild durch die gegend phonieren um herauszufinden, dass sie sich ihre reiseroute selbst zusammenbasteln darf.. also ganz gefasst mal beim inländischen bahnunternehmen die fahrpläne studiert und sich dann mal auf die suche nach einem reisebüro welches fährenplätze bucht begeben..

fündig geworden und die reiseroute stand.. juppelfahrt quer über belgien, bis hin nach calais in frankreich, von dort mit der fähre rüber nach dover und weiter dann nach london.. uff.. soweit so gut, eigentlich alles machbar und eigentlich selbst für die ängstlichste person auf erden kein problem.. wäre da nicht, ja wäre da nicht ein kleines lüftchen, welches sich im laufe des reisetages zu einem regelrechten orkan entwickelt hat und das obwohl es eigentlich noch am abfahrtmorgen im internetwetterdienst der hafenstadt hiess, maximalwindstärke 30 km/h und keineswegs 130 km/h... es reicht wenn ich erwähne, dass wir an bord fast an den wänden entlanggelaufen sind, oder?

lol, dass der kellner oben im hafenbistrot, wo ich nach dem check-inn meine espressotasse ( übrigens seeeehr beruhigendes nervenmittel  loool) mit patschnassenschwitzfingerchen umklammerte anzweifelte ob dover überhaupt noch anfahrten entgegennähme, war unglaublich einfühlsam, besonders die bemerkung, dass die fähre bei verweigerung nicht etwa zurück nach calais kommt, sondern auf see bleibt, bis der sturm vorbei ist... hilfee..

aber egal.. nach über 20 minuten länger auf der scheinbar betonharten see, 1 milliardemal wiederholten worten wie "oh my god let me get out here" erreichten wir dover und nach etwas mehr als 2 stunden ich dann auch endlich london..

erschlagen von der stadt war ich schon als ich mich einen schritt aus der victoria station hinauswagte und war dankbar um die lange queue welche mich gleich auf den taxistand hinwies.. so kam ich, irgendwann nach ca 40 minuten schlangestehn (in england drängelt man nämlich nicht..) sicher im hotel an, wo man schon auf mich wartete..

nach einem indischen abendessen und einem besuch im pub fiel ich ins bett, als hätt ich seit monaten keins mehr gesehn.. weiss allerdings nicht sicher, obs nun wirklich an der reise, oder am guiness lag, aber das ist nun auch egal..

am nächsten morgen gings erstmal relaxed frühstücken und dann gleich auf zu madame tussauds, natürlich inklusive horrorkammer, was sonst.. lol was haben wir gelacht..

danach gings dann zum drehort von notting hill, oder sagen wir eher, zur original kulisse samt protobello road und ihren strassenhändlern.. bepackt mit etlichen halstüchern gings dann am abend retour ins hotel, ich hab ja scheinbar noch keine, stimmt, keine solche *g*

bei unserem nachmittäglichen ausflug hatten wir auch ein restaurant ausfindig gemacht, welches wir dann abends nochmal ansteuerten und unter anderem mit leuten wie jason donovan zu abend assen.. natürlich nicht an unserem tisch, aber immerhin in sichtweite..viel mehr blieb mir von diesem abend allerdings leider nicht in errinnerung.. ich habe sowas, was man umgangssprachlich filmriss nennt.. kein wunder, wie man mir später berichtete war mein weinglas den ganzen abend nicht in der lage, mal richtig leer zu werden.. vll ist es einfach besser, ich weiss nix mehr, könnt mir ja auch peinlich sein, oder?? ähm..

an die kopfschmerzen am nächsten morgen errinner ich mich aber immer noch und auch daran, dass sich besuch angekündigt hat, welcher eigentlich noch gar nicht eingeladen war.. aber ans einpacken diverser saugstarker hygieneartikel hatte ich in meiner kofferpackwut natürlich nicht gedacht und kam auf den grandiosen gedanken mit meinem schulenglisch bewaffnet an der rezeption nach erwachsenenpampers zu fragen.. die rezeptionnistin verstand natürlich, wie sollte es anders sein, nur bahnhof, die deutsche touristendame an der aufnahme leider auch und somit blieb deren mann nix anderes übrig als lauthals durchs ganze foyer zu brüllen "sie fragte ob du B I N D E N hast".. 

also so genau wollte ichs dann auch nicht wissen und schlich mich schnellstens wieder die enge, knarrende holztreppe rauf in mein zimmer.. gott sei dank fand sich dann noch wer wo mich mit dem wichtigsten ausm 24hour shop versorgte.. ich werde ewig dankbar sein.. lol

nachmittags gings dann noch bissi london erkunden ein klein wenig shoppen um wieder zurück ins hotel zu kehren und naidoo-tuning samt dem brandneu ersteigerten jungfräulichen t-shirt zu betreiben.. waren einige angebliche jungfrauen unterwegs an dem abend.. *gg*

das konzert war sehr schön und verging natürlich mal wieder viel zu schnell, aber wir hatten ja noch was vor und gingen danach noch gemütlich in einen pub um zum beispiel den berühmt berüchtigten cidre zu testen.. ja er war gut.. seine wirkung auch.. noch schnell ein nächtlicher imbiss beim kfc, wo die besatzung ganz sicher einige kreuze machte als wir wieder verschwunden waren..

allerdings kamen wir nicht weit, denn das  hotel hatte ja auch noch eine bar..

fazit war, am nächsten morgen wurde ich gen 9 von türgeklopfe geweckt, und war natürlich schon allein im zimmer.. hatte irgendwie ganz entgegen meiner üblichen gewohnheit seeeeehr tief und fest VERschlafen und es blieb mir nicht unbedingt mehr so viel zeit zum anziehn, waschen, packen, frühstücken und auschecken und und und.. aber ich habs geschafft, allerdings nicht zuletzt mit hilfe meiner sehr netten begleitung zur vicoria starion quer durch den mir so verhassten underground und punkt 10.33 sass ich tod, erschlagen und komatös auf meiner juppelfahrt retour nachhause..

nur soviel, unterwegs gabs irgendwo ein espresso umsonst und das, davon bin ich überzeugt, nicht unbedingt allein aus reiner sympatie.. lol

aber egal, um mitternacht war ich wieder wohlbehütet in meinem heimischen gemäuer angelangt und schmiedete schon weitere himmelfahrtspläne..

in london wurde ich nämlich gefragt ob ich lust hätte, die allerliebste freundin nach warschau zu begleiten und könnte ich dazu nein sagen?? natürlich nicht, was für ne frage lol..

blos wie bringt man sowas dem angetrauten am schonendsten bei?? etwa mit vorschicken des mannes der allerliebsten freundin, oder mutigerweise selbst anfragen??

ich entschied mich für letzters und erntete ein einfacheres als einfache "na wenn es sonst nix ist".. aja.. ich war erstmal baff..  klasse ehemann sag ich da nur *g*

also begann ich meinen koffer gar nicht erst richtig zu leeren, sondern erfragte mir die reiseroute nach warschau, wo es, oh wunder, eine fast-direkt-verbindung vom heimischen gemäuer aus gab..

allerdings hatte mir niemand erzählt, dass es ich dabei um einen russischen nachtzug handeln würde und wenn ich russisch sage, dann meine ich auch RUSSISCH *g*

die ersten 30 minuten verbrachte ich erstmal in einem kulturschockähnlichen zustand und irrte in diesem mit für mich hieroglyphen beschrifteten etwas umher um meine unterkunft ausfindig zu machen. die besatzng dieses rollenden etwas sprach natürlich kein deutsch oder englisch, ich allerdings auch kein russisch oder polnisch lol, ausserdem schien es ausser mir und noch einem polnischen fahrgast in diesem zug sonst keine reisende zu geben.. überall nur gähnende leere.. sehr vertrauenserweckend looool

irgendwann dann hatte ich mein abteil auch erreicht und was erwartete mich dort? passagiere juchee..

allerdings gleich drei haushohe- wie -breite männer... die wussten bei der buchung bestimmt, dass ich nicht viel platz brauche looool

naja, erstmal artig hinsetzen und schüchtern-freundlich lächeln, bonbon-angebote höflich ablehnen (wer weiss was da für ko-tropfen drin sein könnten loooool ) und schlachtplan ausklügeln wie man sich aus dieser misere irgendwie befreien könnte... an schlafen wäre in dieser misslage ganz sicher nicht zu denken, wenn überhaupt in diesem fahrgestell, aber mit dieser begleitung schonmal erst recht nicht..

irgendwann dann also auf ins bistrot, in der hoffnung dort auf internationales personal zu treffen.. fehlanzeige.. aber zumindest war es dort mit dem gedämpften licht sehr gemütlich und ich gönnte mir ein gläschen rotwein auf den schock und vergnügte mich erstmal eine weile mit hans-peter..

damit meine ich natürlich das reisetagebuch von hape kerkeling, ich sagte doch, es gab keine deutschen touristen an bord *g*.. das büchlein hatte meinen weg zum bahnhof gestreift und passte irgendwie hervoragend zu der ganzen situation lol..

nachdem mein gläschen dann leer war, traute ich mich auch samt polnischem wörterbuch zum zugführer und erklärte fingerzeigend und artikulierend mein anliegen.. 20 minuten später befand ich mich in einem abteil ganz für mich alleine.. das musste gefeiert werden.. bistrot ich komme.. natürlich in der hoffnung bissi besäuselt in dieser nacht überhaupt ein auge zuzukriegen..

naja, ungefähr 1,5 stunden vll sind daraus geworden, ich kann nicht wirklich behaupten die nacht sei angenehm gewesen, aber ich habe viel gesehn... frankfurt, essen, dortmund, hannover, berlin, frankfurt oder und als ich die äuglein irgendwann aufschlug waren wir in polen und es lächelte mir ein riesen x an einer hauswand endgegen... na wenn das kein zeichen war loooool

 

fortsetzung folgt..

 

29.1.07 07:16


weihnachtstrubel vorbei...


wobei so richtigen trubel hatten wir dieses jahr gar nicht. von der familie hat sich niemand hier blicken lassen, weder meine ma, noch die schwiegis, sogar mein bruder hat sich nicht gemeldet, was mich doch ein klein wenig traurig stimmt. nicht mal ne karte oder einen anruf gabs. aber eigentlich ist es ja nichts neues...

wenn man bedenkt, dass von unseren freunden wirklich schon fast viel zu viel kam an karten, sms, geschenken und wünschen... und dann schaut was die blutsverwandschaft so leistet... schon traurig... zu meinem geburtstag hab ich den spruch erhalten "freunde sind die familie, die wir uns selbst aussuchen"... ist was wahres dran! ohne die, wären wir ganz schön allein.

...

heilig abend haben wir mit freunden bei einem leckeren raclette verbracht, allerdings lies auch dort die weihnachtsstimmung auf sich warten. man sollte halt immer darauf achten, mit wem man solche abende teilt, jedenfalls scheint dieses exemplar mann nicht viel "savoir vivre" zu haben, stopfte er doch den käse in sich rein, als wärens nudeln mit ketschup, rülpste am ende über den tisch, dass ich dachte nun kommts gleich wieder retour (er fands allerdings sehr witzig) und erhob sich dann um gleich wieder an meines mannes playstation festzukleben. dass es da draussen menschen gibt, welche alles dafür geben würden um an heilig abend nicht einsam und allein sein zu müssen und man eigentlich ein festessen gemeinsam ausklingen lässt, man dieses gemeinsame beisamensitzen eigentlich auch geniesst, ich glaub davon hat er noch nie gehört. einzig meine freundin wusste es ein bisschen zu schätzen, dass ich mir trotz der späten heimkehr an dem abend noch die mühe gemacht hatte, alles fein herzurichten und natürlich mein mann, welcher über des freundes handeln auch nur noch den kopf schütteln konnte. nun denn... nach ein paar gläsern wein und einem guten sekt hat mich das ganze nicht mehr wirklich pikiert. lol

weihnachten selbst war eher eine art gammeltag, ab früh morgens war ich damit beschäftigt die o live lait show irgendwie auf meinen pc downzuloaden, welche sich nach knapp 13 stunden, abends, dann auch irgendwann dort befand, sich aber um die misere zu vervollständigen nicht auf dvd brennen lies... aber dank laptop konnte ich sie mir dann doch noch gemütlich vom sofa aus ansehn... ...und feststellen, ich seh mit dieser kurzhaarfrisur... echt scheisse aus... loool. aber klasse ist die show geworden, ein wunderschönes andenken an einen herrlichen abend!

zwischendurch gabs dann zum einen bescherung für die kids, männlein und dieses jahr sogar ganz viel für mich, da war ich ganz gerührt...

zum anderen schrieb ich den lieben langen nachmittag an einem brief für eine freundin, welche sich nun zu weihnachten bei mir gemeldet hatte, das geduldige warten übers jahr hat sich also gelohnt, wobei ich echt nicht mehr damit gerechnet hatte. und so war die freude über die karte natürlich riesig!!! 

das schreiben war ganz schön, denn so konnte ich das ganze jahr zu seinem ende hin, revue passieren lassen und feststellen, dass das schöne irgendwo doch überwogen hat, auch wenns einem ob der privaten entwicklungen nicht immer so vorkommen mag. es war eigentlich ein ganz besonderes jahr... 

- mit dem ganz normalen alltagsauf-und-ab, wobei es sich dieses jahr wohl in manchen dingen um eine permanente talfahrt handelte... aber nach bergab kommt irgendwo auch immer wieder ein bergauf...

- einem weiteren jahr mit meiner unglaublich tollen eigenen familie

- vielen neuen freundschaften

- darunter die intensivierung einer ganz besonderen, welche ich wirklich nie wieder missen möchte

- mit ganz vielen tollen konzerterlebnissen und dies nicht nur bei xavier & co

- vielen gemütlichen stunden

- schönen kleinen und auch grösseren reisen

- vielen flüchtigen begegnungen, deren gespräche sich dennoch einbrannten

- und ganz vielem mehr...

eben ganz einfach, ein ganz besonderes jahr und ich hoffe nur, sie findet zeit diesen 18 seitigen roman auch zu lesen *g*

den zweiten weihnachtsfeiertag verbrachten wir dann damit zu vollenden was wir noch kurz vor weihnachten begonnen hatten. nun erstrahlen flur und küche in ganz neuem licht, frische farben und ein bisschen ausgemistet, das war wirklich bitter nötig. unser interfamiliäres weihnachtsgeschenk so zu sagen, wir pinseln das schlechte von 2006 einfach weg! *g*

tja, und nun sind die tage auch wieder vorbei, nur noch sylvester muss geschafft werden. wird wohl ein ruhiger abend, aber wirklich lust zu feiern hab ich eh nicht...

27.12.06 09:53


das war dieses jahr mal ein richtig toller weihnachtlicher start. samstag abend hatten die söhne mannheims endlich mal wieder geladen und wo war ich wohl an dem abend? *g* rischtisch geraten, ich war, wie sollte es anders sein, natürlich mit dabei.

los gings hier schon gnadenlos in der früh um 4.30, als das vorbestellte taxi eintraf. am  bahnhof angekommen "versüsste" mir das warten in der eiseskälte bis zur abfahrt des busses ein recht angetrunkenes älteres wesen, welches mir zum abschied dann noch recht feuchte, oder sagen wir eher sabbernasse knutscher *igitt* auf beide wangen drücken musste, nur weil ich ihm ne zigarette abgegeben habe. naja, selbst schuld wohl, aber ab da war ich dann mal wach *lol*

die reise ging ganz flott rum, diesmal sogar erste klasse, man gönnt sich ja sonst nix, naja, war ein ersatzzug und viel zu klein, von daher waren alle reservierungen hinfällig und raucher gabs eben nur 1.klasse  aber war ganz lustig die gesellschaft dort *g*

um 10 hatten wir treffpunkt am stuttgarter flughafen und fuhren dann zu einer lieben freundin nachhause, welche uns netterweise unterschlupf bei sich gewährte.

abends gings dann los zur schleyerhalle, wir hatten sitzplätze in der ersten reihe eines bühnennahen blocks, somit konnten wir uns das ewige warten in der kälte ersparen und schlenderten seelenruhig auf unsere plätze, welche wir natürlich nicht gleich fanden und somit die halle erstmal umrundeten *g*

bevor die söhne aber kamen gabs noch drei vorgruppen, falk, my baby wants to eat your pussy und peilomat, wovon die zweite mir am besten gefiel. ich hatte schon davor von denen gehört und find sie einfach nur schräg und daher wohl auch so klasse. mal was anderes, aber halt nicht jedermans sache, naja, ich brauchs halt eben manchmal etwas härter *g*

und dann wars soweit, nach fast 1,5 jahren, endlich mal wieder söhne live, klasse!!! gespielt wurde einiges von der letzten tour

babylon system 

sofern du mir nah bist

geh davon aus

wenn du schläfst

meine stadt

can you feel it

zurück zu dir

jah is changing all

armageddon

power of the sound

traurige lieder

vielleicht und noch einige mehr...

aber auch ein paar ganz neue songs, welche auf dem für 2008 geplanten neuen album erscheinen sollen

kinder hier läuft was schief

iz on

visions of you

und andere deren namen ich nicht behalten habe... lol aber alles in allem seeeeehr geil und ich freu mich schon aufs neue album!

mein persönliches highlight war, ich danke dem himmel für dich... ohne worte... sehr berührend...

die halle hat gebebt und es hielt uns nicht wirklich auf unseren sitzen, welches mit einem daumen hoch in unsere richtung von mr naidoo kommentiert wurde *looooool*

nachdem konzert trafen wir uns noch alle am parkplatz. bei eisiger kälte feierten wir unsere ganz eigene after-show-party mit unteranderem lecker tiefgekühlten tomaten *seeeehr lecker loool*, übergaben uns gegenseitig unsere weihnachtsgeschekne und liessen das ganze nochmal revuepassieren. schön wars.

gestern morgen gings dann kurz vor 11 wieder heimwärts, wo ich pünktlich zum heiligabend, zwar noch nicht wirklich wieder lebendig, angekommen bin.

 

25.12.06 02:42


21.12.06 18:18



geschichten die das leben schreibt...

aufgeschreckt von autogehupe, umgedreht und folgendes vorgefunden:

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16.12.06 17:02


mal wieder was schönes gefunden... 

Engel


Schaut man in die Bibel, dann sind Engel Boten Gottes mit verschiedenen Aufträgen. Den lebensmüden Elija hat ein Engel wachgerüttelt und ihn schließlich mit lebensnotwendigen Speisen versorgt. Im Psalm 34,8 heißt es:
"Der Engel des Herrn umschirmt alle, die ihn fürchten und ehren, und er befreit sie." Das geschah auch bei Petrus, einem der ersten Freunde Jesu.


Die Apostelgeschichte erzühlt, dass König Herodes Agrippa ihn ins Gefängnis werfen ließ. In der Nacht schlief Petrus zwischen zwei Soldaten. Plötzlich trat ein Engel des Herrn ein, und ein helles Licht strahlte in den Raum. Er stieß Petrus in die Seite und sagte: "Schnell, steh auf!" Da fielen die Ketten von seinen Händen. Petrus war wieder frei.


Engel können aber auch von Zweifeln befreien. Das hat Josef erfahren, als er überlegte, ob er sich von der schwangeren Maria nicht in aller Stille trennen sollte. Im Traum sagt ihm ein Engel, dass er Maria zur Frau nehmen soll und dass das Kind, das sie erwartet, vom Heiligen Geist ist. Nun konnte Josef zu seiner Verlobten stehen. damit sind wir mitten im adventlichen Geschehen. Denn auch Maria hatte ja eine Begegnung mit dem Engel Gabriel, der ihr die Geburt ihres Sohnes Jesus ankündigte.


Advent heißt übersetzt "Ankunft". Gott will gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit auch bei uns heutigen Menschen ankommen. Dazu braucht er auch heute noch Engel. Vielleicht sind die wirklichen Engel heute nicht mehr so leicht zu erkennen wie zu biblischer Zeit. Rudolf Otto Wiemer schreibt:
"Es müssen nicht Menschen mit Flügeln sein, die Engel." Aber wodurch zeichnen sie sich dann aus? Sie machen Mut, wo Angst war. Sie lassen es nicht zu, dass wir vor Problemen davonlaufen. Sie zeigen neue Wege auf. Sie kommen unerwartet und unverhofft und strahlen Zuversicht aus. Sind Sie unter diesen Umständen schon mal einem Engel begegnet?


In unserem Sprachgebrauch kommt es ja öfter vor, das wir sagen "Danke, du bist ein Engel", wenn uns jemand geholfen hat oder uns etwas Gutes getan hat. Und das ist genau die Botschaft von Gott: Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst. Sag es nicht nur, sondern handele danach. Wo das geschieht, treten Engel in Erscheinung. Da können Kinder vor Misshandlung geschützt werden, da können Menschen, die Asyl suchen, vor dem sicheren Tod bewahrt werden, da können Hungersnöte bekämpft werden. Als Boten Gottes können Menchen dort wirken, wo andere die Augen verschließen, wo andere sich nichts zu sagen trauen, wo andere passiv bleiben. Jeder kann für einen anderen zum Engel werden. Albrecht Goes sagt es so: "Es gibt Engel ohne Namen. Aber in jeder Stunde kann es geschehen, dass einer deinen Namen trägt."


von Gabriele Mihlan-Penk
entnommen aus der Schwetzinger Zeitung

 

16.12.06 03:42


Don’t turn around
Don’t look back
At the black shadows
Behind you.

Just kiss me with your eyes.

Never believe what you see
Between the dark corners
Of your street
When Ghosts are on the loose.

Just marry me with your heart.

Never stop under a hanging tree,
Don’t let its arms embrace you,
Caress you,
It could be the beginning of the end.

Just love me with your spirit.

Don’t let your ears cheat on you,
They hear what they want to
And your mind is lying to you anyway.

Just open me with your wings.

Never create dividing lies
Between fear and love,
They’re melted together
Like the wings and feathers of a bird.

Just cover me with your faith.

Don’t be afraid of black tears,
They won’t make you blind,
They will cleanse your soul
And the world.

Just hold me with your love.

Listen to the night,
Its whispers are telling you the truth.
Take a ride on the roller coaster
Of disguised faces.

And touch me with your soul.

 

13.12.06 02:27


Love Is

Love is the light you wear,
The radiant shining in your eyes
Love is a drop of water in your palm, blue and clear,
The sweet smell of honey on your skin.

Love is morning with sun crushing in,
Sun that rose in the middle of the night
Love is feeling your words on my skin,
A sea of burning rays diving into it.

Love is my thirst to look into your eyes,
Hunger for the sound of your voice
Love is the touch that never dies,
The burning of your kisses on my lips.

Love is a warm breeze escaped from the cold,
A drop of dew moistening the wings of a bird
Love is the end of loneliness and the dark,
The thorn you put into my heart.

Love is you beside me, though so far away,
The perfume of a sweet illusion
Love is a night breaking into day,
The memory of something good without a shape.

Love is the yearning for all your soul,
The smells of roses and mist becoming one
Love is being home
Bewitched with spells of the hearth.

Love is fantasy turned into reality,
Water easing over stone
Love is knowing you with clarity,
Freedom of a bird in flight.

Love is passion, obsession and craziness,
Being delirious because of happiness
Love is a fever that burns inside,
A fire that eats up the mind.

Love is the flame that sets your heart on fire,
The final rescue of a forgotten soul
Love is stepping over the edges of desire,
A lost dream taking shape.

Love is music for the deaf and sunlight for the blind,
Looking through a kaleidoscope full of funny glass
Love is the sound of your voice in the night,
The air filled with your presence.

Love is the meaning of life and the reason to be,
A wave swimming in the middle of an ocean
Love is you, love is me,
Fear of losing you, though you..re here.

 

12.12.06 22:52


 

 

ultravox - vienna

 

 

 

8.12.06 03:48


da war ich schon wieder in mannheim und dies hatte mal wieder einen ganz besonderen anlass. mister x & co hatten zu einem ganz besonderen event geladen, nämlich zur aufnahme der zweiten folge der o live lait show... welcher sich das telegram für x zugelegt hat, weiss genau wovon ich spreche, denn die dem album beigefügte bonus-dvd enthält die erste folge dieser show.

tja, was soll ich sagen, es war genial! bin immer noch ganz verzaubert.  dafür dass ich erst mittags hier losbin absolut nicht stressig.

16.10 war ich mannheim und suchte ganz schnell das hotel auf, damit ich noch einwenig von der stunde zeit profitieren konnte, weil für 18 uhr hatten wir einen tisch in einem restaurant gleich beim nationaltheater reserviert.

gen 19.30 machten wir uns auf, voller erwartung was uns mister x und co bieten würden.

...es einfach nur wunder wunderschön und ganz besonders bewegt hat mich die performance des liedes "vienna" (ein lied welches mich schon im original zutiefst berührt...)

einfach mal wieder ein unvergessliches erlebnis!

hier ein kleiner einblick:

 

Auch im schlimmsten Getto gibt es Hoffnung
POP: Xavier Naidoos zweite "O Live Lait"-Show bringt das Thema Integration kurzweilig auf die Bühne des Nationaltheaters

Von unserem Redaktionsmitglied Jörg-Peter Klotz

Info Die komplette Show steht ab 25. Dezember im Internet unter www.olivelait.de gegen eine Gebühr von 9,99 Euro zum Herunterladen bereit. Einzelne Songs im reinen Audio Format kosten 1,49, ein Video-Paket mit den Duetten 2,49 Euro.

Die "Ode an die Freude" ist so etwas wie die Hymne "O Live Lait"-Show, mit der Xavier Naidoo jetzt zum zweiten Mal das Mannheimer Nationaltheater füllt. Und zur Freude gibt es durchaus Grund: Denn obwohl sich der Abend unter dem Motto "170 Nationen in einer Stadt" inhaltlich dem gewöhnlich sperrigen Thema Integration widmet, sind diese zwei Stunden eine erstaunlich kurzweilige Gratwanderung zwischen Unterhaltung und Information. Die erste Auflage der Show, die sich zu Hunderttausenden als Bonus-DVD zum Nummer-1-Album "Telegramm für X" verkauft hat, war zwar auch gelungen, hatte aber aufgrund einiger eher langatmiger Elemente bei weitem nicht diese flüssige Taktung, die inszenierten Jubel für die Aufzeichnung überflüssig machte: Die Zuschauer applaudieren auch so stehend, wie es Naidoos Co-Moderator Christian "Chako" Habekost beim "Aufwärmen" des Publikums prophezeit hat.

Die Show hat drei wesentliche Bestandteile: Musik, Gespräche auf der Couch und eingespielte Reportagen, die Xavier Naidoo bei der Vorort-Recherche zeigen. Dabei schaut sich der Sänger auf dem Mannheimer Marktplatz, in der Schlossuniversiät und im Interkulturellen Bildungszentrum (Ikubiz), das nichtdeutschen Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf hilft, um. Der längste Beitrag widmet sich der Mannheimer Moschee - offensichtlich eine Inspiration für viele Besucher, denn im Foyer diskutieren hinterher viele, dass man die "offene Moschee" längst mal hätte besuchen müssen. Klassenziel erreicht. Zumal auch Talat Kamran, der Naidoo durch das islamische Gotteshaus geführt hat, den Stellenwert des Besuch hoch ansetzte: "Unsere Gemeinde nimmt das auch so auf. Das ist ein echter Schritt zur Integration."

Zwangsläufig besonders eindrucksvoll: Ein Besuch in den Banlieues von Paris, wo Naidoos Team gefährlich lebte: "Wir wurden sogar mit Steinen beworfen", berichtet der Popstar. Gewundert habe ihn das nicht, schließlich würden die Kamerateams der Medien sich nicht nur dort stets auf die negativen Aspekte konzentrieren. Das Gegenteil tut Naidoo - und zeigt junge Leute, die auf der Straße spontan ihr musikalisches Talent demonstrieren - oder sich engagieren. Wie John. Der junge Pariser ist ins Nationaltheater gekommen, um zu berichten, dass es auch für das finsterste Vorstadt-Getto Hoffnung gibt. Das Problem sei nur, "die jungen Leute glauben einem das nicht mehr". Trotzdem sei es wichtig, ihnen ein positives Beispiel zu geben. "So wie es mein Bruder früher für mich getan hat."

Oder wie es die Saïan Supa Crew (SSC) darstellt. "Ich wüsste nicht, wo wir ohne die positive Energie der Musik wären", erzählt Féfé, einer der Protagonisten des Hip-Hop-Kollektivs, im Gespräch mit Naidoo und Habekost. Diese Energie hat sie nicht nur in Frankreich zu Stars gemacht - erst im März haben die fünf rasanten Mikrofon-Artisten den Heidelberger Karlstorbahnhof in ein Tollhaus verwandelt. Auch im Nationaltheater reißen sie die Zuschauer von den Sitzen. Und als Naidoo sich für einen zweiten Song zu ihnen gesellt, schaffte er es erstaunlicherweise, sich relativ nahtlos in ihr aberwitziges Rap-Tempo und die Derwisch-Choreografie einzupassen.

Überhaupt beeindruckt der Mannheimer wieder einmal durch enorme Wandlungsfähigkeit: Eben noch im Rap-Gewitter steht er Minuten später neben Ex-Ultravox-Sänger und "Live 8"-Mitinitiator Midge Ure auf der Bühne und schmettert dessen Welthit "Vienna" - ein Erlebnis, weil die gewohnt fulminante Begleitband The Wright Thing dem Lied zwar seine bombastische Hymnenhaftigkeit lässt, es aber durch sukzessive verschärftes Tempo ungeahnt mitreißend inszeniert. Im Duett mit Rafet el Roman - und in seinem neuen Song "Europa" - beweist Naidoo auch Sinn fürs Arabeske. Diese Töne sind für deutsche Hörer oft ungewohnt - von daher war es Glück im Unglück, dass beim Soloauftritt des türkischen Superstars, dessen nächste Live-Stationen Tel Aviv, Baku und Moskau sind, die einzige spürbare Technik-Panne eine Wiederholung für die Kameras nötig macht. Beim dritten Durchlauf kommen die Hitqualitäten seines Songs auch beim Letzten an. Außerdem hat Naidoo neben einer druckvollen Version der Hitballade "Was wir alleine nicht schaffen . . ." neben "Europa" noch einen weiteren neuen Song zu bieten. Zu "Die Stadt ist aufgewacht" tanzen 17 Mannheimer Mädchen, die vor einem Jahr an Schulen ohne Nennung des Auftraggebers gecastet wurden, eine MTV-reife Choreografie von Bettina Habekost.

Deren Ehemann "Chako" bleibt das Schlusswort vorbehalten: "Integration funktioniert im Theater und auf der Bühne wunderbar, wichtiger wäre es aber auf der Straße." Und auch wenn eine solche Show kein konkretes Problem lösen wird, liefert sie genug Denkanstöße und gute Beispiele, die ab 25. Dezember hoffentlich eine Wirkung entfalten. Dann wäre die "Ode an die Freude", die zum Schluss noch mal erklingt, doppelt angebracht.

Mannheimer Morgen
07. Dezember 2006

 

hier noch ein paar foddos:

 

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photos by thommy mardo

 

und hier gibt es noch einen media-mitschnitt zum ankucken:

http://www.olivelait.de/html/video/video_02.html

 

7.12.06 23:57


morgen ist es endlich soweit.

nach fast 6 monaten abstinenz gehts endlich wieder richtung mannheim. leider kann nicht die ganze family mit weil unser papa leider immer noch nichts mit seinem auto anfangen kann, aber gross-töchterlein wird mich begleiten.

morgen abend gehts dann mit lauter netten leuten auf den schönen mannheimer weihnachtsmarkt und am sonntag morgen 10.30 werden wir genüsslich der adventsmatinée im mannheimer kongresszentrum rosengarten fröhnen...

das häuschen blitzt und blinkt wie schon lang nicht mehr (was so ne kleine motivation alles ausmachen kann *g*), muss nun morgen noch alles klappen mit der fahrt...

ich freu mich wie ein honigkuchenpferd *g*

 

1.12.06 21:56


One day my heart simply sailed

While angels came to care for me

I hear their beautiful songs

I feel the ruffling of their feathers

Across my cheeks

With their eight foot dimensions

They have healed this broken soul

With their love they honor me

Songs I pleaded with the universe

To open all hearts of mankind

To open their souls to awakenings everywhere

For it is never about me anymore

But about all of the world awakening

And taking their shakles off

This soul emerges into greater depths of light

Beyond space, matter and time

My vision is on this place far away

Where the very dimensions of time, space and matter

Are way beyond

I come towards this beautiful place

Brightest smoke from light of heaven

Upon the clouds

A light penetrates the tree’s and gardens gently

Every kind of colorful flower and tree exists

There is this beautiful stream

That over looks rocks of every shape and size

The lilies are surrounding the brook

An iron emerald gate is open

To all who wish the paradise of above

There is this huge iron light mint gazebo

Surrounding white poles that hold it up

This is one of the places I come

And see every positive thing

I hear the glorious songs in harmony

Of the angels and their gifts

This is the place that heals me on every level

Heals all my sorrow and brokeness

It calls me to come, come as I am

It is here I am never misunderstood

For who this Dove is

To the glorious peace my heart feels

There is no piece of broken spirit

That the peace up above cannot clear

And rejoice within you

This is the place I long for

For we are all eternal

A place in our hearts

Is the place of wellness and inner peace

As the whispers of white light call

All is well

Yes, all is well…

 

 

26.11.06 04:01


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in loving memory to my dad

12.08.1946 - 22.11.1998

 

and

myspace layouts, myspace codes, glitter graphics

 

to my little son *22.11.2004

.

 

 

22.11.06 01:27


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zeichen der zeit - davidgeneration - album release 17.11.2006

einfach nur genial, xavier back to the roots!

 

19.11.06 23:40


Words

Words
Beautifully shaped little statues,
Words
Sculptures made of graphite, ink or print
Are like a piano cascading notes.

Letters come to life by your hand
Melt as soon as they are born
Die engraved onto white surfaces.

Words
Gracefully caresses your mind.
Words
Can drive a dagger deep into your heart.

Letters
Neatly lined up in tiny rows
Can trap, seduce you,
Entangle,
Can be the crown’s thorns
Hurting and bruising you.

Words
There are millions of them,
So tell me:

Why do I always struggle to find the right


…words?

 

29.9.06 02:53


so schön.... 
BAP feat xavier naidoo
dir allein

 

17.9.06 03:42


 

feststellung des tages:

mit 30 sieht die welt nicht anders aus, als davor auch...

...ob ich mich darüber freue?

im augenblick nicht wirklich, zu gerne hätte ich so manches anders und vor allem wär ich wohl am liebsten grad woanders...

in ein paar tagen aber bestimmt...

 

 

13.9.06 03:09


"lasse nie deinen mann und dein handy allein zu hause"

eine lehre welche ich mir wohl für die zukunft mitnehmen werde. fakt ist, mein männlein hat mir heute um 17.30 verkündet, dass ich morgen früh um acht im zug nach wien sitzen werde...

...und es soll leute geben welche diesen wahnsinn unterstützen.. hilfe...

bin dann mal weg, koffer packen...

 

29.6.06 23:28


 

lange wars im voraus geplant wie mein highlight des frühlings ausschauen würde. eine viertägige reise mit xavier open air irgendwo im hessischen niemandsland, anschliessendem flug (lol, ja ich sollte fliegen...) nach wien, und dortigem al di meola konzert am montag abend. dienstags dann zurück nach hause. insgesamt also rund 2500 km innerhalb von 4 tagen und die vorbereitungen hierzu liefen schon gut einen monat davor hier an. schliesslich ist eine längere reise ohne family für eine vierfachmami nicht alltäglich und somit wollte ich zuhause alles im reinen wissen.

der koffer war schon gepackt, die tickets gekauft, die angst vor dem flug und die sehnsucht nach der familie schon vor der abreise im vollen gange. doch ebenso freute ich mich auf das treffen mit meinen mädels und den aufenthalt bei meiner lieben freundin in wien samt meola konzert, da fing mya zu fiebern und brechen an. einen tag vor abreise... mit über 40 fieber fuhren wir zum arzt, anschliessend ins krankenhaus und schnell stand fest, das debbchen reist am morgen nirgendwohin, erst mussten die ergebnisse der blutabnahme her...

ich war total frustriert und hab den lieben langen abend lang nur geheult. wieso musste die kleine ausgerechnet jetzt krank werden???

samstag morgen dann kamen die ergebnisse und es war soweit alles in ordnung, ausser, dass mya nun eine mittelohrentzündung hatte und das brechen wohl vom fieber kam. mit antibiotika versorgt gings nachhause, wo das grosse grübeln begann.

ich kann doch das wien konzert auf keinen fall sausen lassen, doch kann ich meine kranke tochter alleine ohne mama beim papa lassen? schliesslich hat mein mann mich überredet, dass da nichts dabei ist. ich versuchte also die bahnkarte nach würzburg gegen eine karte nach stuttgart umzuwandeln, was leider wegen "spartarif" nicht wirklich möglich war. ausser ich hätte den vollen preis gezahlt. da würzburg aber genau die halbe strecke nach wien ist, bot man mir an, einfach den rest zuzufügen, was mich auch nur halb so teuer wurde. lol, dem debbchen wars schon recht, weil soooo besonders scharf war ich nicht wirklich aufs fliegen und wählte natürlich die 12 stündige bahnfahrt (ganz schön krank, nicht wahr *ggg*, mitm flug wär ich insgesamt nicht mal 5 stunden unterwegs gewesen lol)

samstag abend war dann nochmal recht schlimm. trotz dass ich wusste, dass das open air ne recht nasse-kalte angelegenheit war, wär ich soooo gern dabei gewesen, ist doch noch so lange hin bis zum nächsten xavier-konzert :/...aber ich habs irgendwie überstanden und stieg am nächsten morgen nach einer durchwachten nacht um 7.30 in die bahn.

die fahrt an sich war eigentlich gar nicht so schlimm, die zeit verflog schnell... kein wunder bei der gesellschaft *g*

habt ihr schonmal einen mannheimer hochspannungsmastanstreicher kennengelernt? *g* also ich kenn nun sämtliche typen von hochspannungsmasten und auch wie man sie am besten pflegt  looooool. kein wunder nach 3 stunden intensivlehrgang *ggg*

umso dankbarer war ich dann, als später 3 rumänische fahrgäste bei mir einstiegen, obwohl mir beim verstauen ihrer 7 koffer doch recht mulmig wurde, besonders als sie über meinem kopf hantierten . aber zumindest hatt ich meine ruhe nun und konnte den flugzeugen am himmel zusehn. wer weiss, vll war DER flug dabei *g*

ab linz verbrachte ich die fahrt dann im restaurant bei meinem X´ten kaffee und meiner zigsten zigarette. nur dort dauerte es auch nicht lange und ich hatte gesellschaft. nachdem das süsse kerlchen sich erkundigt hatte ob mir seine gesellschaft recht wär, fiel er heisshungrig über die reste kuchen irgendeines vorgängers her, schnorrte sich ne zigarette und fragte mich nebenbei ob ich denn normal oder freak sei, oder ich es auch liebend gerne im winter praktiziere mich mit meinem nackten hinterteil in den schnee zu setzen... help... 

nun denn, spätestens als er lauthals verkündete, dass der einzigste job mit sinn strassenfeger sei, gröhlte das ganze abteil und ich musste mir das lachen ob der höflichkeit nicht mehr verkneifen. menschen gibts  die gibt es nicht *ggg*

dann war ich also in wien...

und ne halbe stunde später schon bei meiner freundin, wo ich nach einem wunderschönen abend irgendwann einschlief wie ein stein. lol, dass das licht noch brannte, hab ich nichtmal bemerkt  *g*

am nächsten morgen gings nach einem gemütlichen frühstück auf stadtbesichtigung. ist wien riesig (auch wenn malgo meint den wär nicht so, lol, da wo ich herkomm, dahingegen ist die stadt riesengross *g*) und ich kam mir vor wie der bauerntrampel in der grossstadt. nicht desto trotz bin ich total beeindruckt und hoffe irgendwann genügend zeit zu haben mir all die museen und sehenswürdigkeiten in ruhe anzusehn. spontan am besten gefallen hat mir das hundertwasserhaus....lol und die aussicht vom 22. stockwerk, würde ich dort leben, es wär mein verderben, ich käm zu nichts mehr, sooooo viel zu kucken *gg*

nachdem wir dann noch ein bisschen ausgespannt hatten gings auf zum grossen event des abends, davor allerdings noch lecker thailändisch essen... war bissel scharf, nicht wahr? *gg* aber schön.

das konzert fand in einem schnuckeligen kleinen saal statt und wir hatten einen tisch in der zweiten reihe (dank malgos durchsetzungsvermögen, denn eine recht unhöfliche nuss wollte uns an einen tisch in der 6! reihe verfrachten...). dann kam er. der gott der gitarren und lieferte einen zauberhaften abend ab. einfach faszinierend wie der mit seinem instrument umgeht. ich selber habe mal eine zeitlang versucht die gitarre zu beherrschen. es blieb allerdings beim versuch... ich glaub ich kann nicht mal einen vernünftigen akkord

aber beim ihm flitzen die finger dadrüber wie nichts. einfach nur faszinierend!!! nach über 2 stunden verliessen wir ganz verzaubert den ort des geschehens...

am nächsten morgen gings dann auch schon wieder zurück nach haus. allerdings nicht ohne ein paar tränchen im zug zu vergiessen. lol, bin eben ne sentimentale nuss *g* und die restlichen passagiere waren mir recht egal. zumindest hatte ich auf der rückfahrt keine freaks oder sonstige quaselstrippen um mich rum und konnte schön in errinnerungen schwelgen...träum....

hier nochmal ein riesiges dankeschön für die wunderschöne zeit ich hoff ich darf mich irgendwann revanchieren...

3.6.06 21:40


Rose und Schmetterling

Wenn das weiße Morgenlächeln
über meinem Kelche hängt,
und der Frühluft leises Fächeln
sich in meinem Haar verfängt,
daß mein grüner Körperstengel
sehnsuchtschwer sich überneigt,
kommt ein schöner Falterengel,
der mit mir zum Himmel steigt.

Meine duftige Gewandung
wandelt er zum Flügelkleid,
über Tag und Mittagsbrandung
schweben wir durch lose Zeit.
Und wir schaukeln, und wir strahlen
unsre Seelen in die Luft,
füllen alle Blütenschalen:
er mit Farbe, ich mit Duft.

Rose Ausländer
(1901-1988)

10.5.06 03:13




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